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Wir sind alle Antifa

Gemeinsam gegen Rechtsruck und Kriminali­sierung

Antifaschismus steht unter massivem staatlichem Druck. Ob mit Prozessen, langen Haftstrafen oder internationalen Fahndungen – immer wieder sollen Einzelne herausgegriffen und stellvertretend verurteilt werden. Diese Angriffe zielen auf alle, die sich dem rechten Vormarsch in den Weg stellen und für eine solidarische Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Unterdrückung kämpfen. Aber wir wissen: Unsere Stärke liegt in der Solidarität.

Über die Kampagne

Meldungen

  • 17. Januar 2026

    Wochenschau KW 3 (12.- 18. Januar 2026)

    Mit diesem Format möchten wir einen wöchentlichen Überblick schaffen über wichtige Ereignisse. Weitergehend findet ihr Artikel und Quellen mit näheren Informationen.

    Urteilsspruch im Prozess gegen Antifaschisten in Berlin am 12.01.26

    Am Montag, den 12. Januar 2026 wurden zwei Antifaschisten vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt. Ihnen wurde vorgeworfen, einen stadtbekannten Neonazi vor seinem Wohnhaus konfrontiert zu haben, in dessen Folge dieser sie mit einem Messer jagte und lebensgefährlich verletzte. 

    Rote Hilfe | taz | nd

    Prozessauftakt gegen Antifaschist:innen in Düsseldorf 13.01.26

    Am Dienstag, den 13. Januar 2026 begann der Prozess gegen die Antifaschistinnen Nele, Emmi, Moritz, Clara, Luca und Paula vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf. Ihnen wird vorgeworfen, an körperlichen Auseinandersetzungen mit Neonazis rund um den sogenannten „Tag der Ehre“ in Budapest beteiligt gewesen zu sein. Mit der Eröffnung des Verfahrens beginnt der erste Prozess im „Budapest-Komplex“, der von zahlreichen solidarischen Unterstützerinnen begleiteten den Prozessauftakt. Auch einige Angeklagten selbst veröffentlichten zum Prozessstart eine Erklärung.

    Rote Hilfe | BASC | BSG NRW | nd

    Prozess gegen Antifaschist:innen in Graz 13.01.26

    Ebenfalls am Dienstag, den 13. Januar 2026 wurde ein Prozess gegen sieben Antifaschist*innen in Graz fortgesetzt. Ihnen wirft die Staatsanwaltschaft vor, sie hätten einem Burschenschafter und FPÖ-Funktionär seine Kappe vom Kopf geschlagen und einen Sturz verursacht. Nachdem nach zwei Prozesstagen eine Verurteilung wegen schweren Raubes nicht mehr haltbar ist, wurde die Fortführung des Prozess auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

    Rote Hilfe | nd | junge welt

    Weiterer Verhandlungstag gegen Maja in Budapest 14.01.26

    Ein weiterer Prozesstag hat am Mittwoch, den 14.01.26 gegen Maja in Budapest stattgefunden.

    Am Ende des Verhandlungstages steht fest: Die Urteilsverkündung wird verschoben und soll nun am 04. Februar verkündet werden.

    BASC

    Urteil zu Debanking 16.01.26: Kündigung der Sparkasse Göttingen war rechtswidrig!

    Im Kontext der Konto-Kündigungen gibt es einen Erfolg zu vermelden: Das Landgericht Göttingen hat entschieden, dass die Sparkasse Göttingen das Konto der Roten Hilfe e.V. fortführen muss und die Kündigung rechtswidrig war.

    Rote Hilfe | NDR | taz | SZ | nd | DLF

    Weitere Infos auf rote-hilfe.de

  • 13. Januar 2026

    Haftstrafen für von Nazis verletzte Antifas

    Am 12. Januar wurden in Berlin zwei Antifaschist*innen zu über drei Jahren Haft verurteilt – wegen eines Angriffs auf einen bekannten Neonazi. Dieser hatte sie zuvor mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Vor Gericht wurde seine Nazi-Vergangenheit ebenso ignoriert wie die Notwehrsituation der beiden Angeklagten.

    Ein klassischer Fall politischer Justiz: Wer sich gegen Faschisten zur Wehr setzt, landet auf der Anklagebank. Unsere Solidarität gilt den beiden Verurteilten. Antifaschismus ist notwendig – wir stehen zusammen gegen Repression.

    Weitere Infos auf rote-hilfe.de

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